Augustin, R., Metz, K., Heppekausen, K., Kraus, L.

Tabakkonsum, Abhängigkeit und Änderungsbereitschaft. Ergebnisse des Epidemiologischen Suchtsurvey 2003

2005

Sucht, 51 (Sonderheft 1), S40-S48

Ziel: Mit dem Epidemiologischen Suchtsurvey 2003 werden die Beobachtungen des Tabakkonsums bei Erwachsenen in Deutschland fortgesetzt. Methode: Die Stichprobe umfasst 8.061 Personen im Alter von 18 bis 59 Jahren. Die Datenerhebung erfolgte schriftlich, die Antwortrate betrug 55%. Ergebnisse: 37% der befragten Männer und 31% der Frauen sind aktuelle Raucher. Seit 1995 ist bei jungen Frauen wieder ein Anstieg der Konsumprävalenz festzustellen. Am Arbeitsplatz waren 27% der erwerbstätigen und auszubildenden Nicht- und Exraucher täglich Passivrauchen ausgesetzt. Schlussfolgerungen: Die im internationalen Vergleich hohe Konsumprävalenz in Deutschland erfordert verstärkte Präventionsmaßnahmen, insbesondere für Frauen. Die Arbeitsstättenverordnung zum Schutz der Nichtraucher am Arbeitsplatz bedarf weiterer Maßnahmen zur Durchsetzung.

Kontakt

IFT Institut für Therapieforschung
Leopoldstraße 175
80804 München

Tel. +49 89 360804-0
Fax +49 89 360804-19
Email: ift@ift.de