Hering, T., Batra, A., Mühlig, S., Nowak, D., Rüther, T., Schwarzkopf, L.

Das Einsparpotenzial der Behandlungskosten bei COPD durch Rauchstopp – Modellierung für DMP COPD in Deutschlan

2021

Pneumologie, EFirst

Open Access https://www-1thieme-2connect-1de-1y7uc3m8k012c.emedia1.bsb-muenchen.de/products/ejournals/pdf/10.1055/a-1479-0876.pdf

Basierend auf Real-life-Daten für die Stadien-Verteilung von COPD-Patienten (GOLD) und den faktischen Stadien-bezogenen Behandlungskosten innerhalb einer bundesweiten Kohortenstudie (COSYCONET) [1] wird modellhaft für das Szenario einer Reduktion der Raucher-Quote in dieser Patientengruppe von 26% um 10%-Punkte auf 16% ermittelt, welchen Einfluss die reduzierte Raucher-Quote auf die Behandlungskosten haben dürfte. Zugrunde gelegt wird die Annahme, dass bei herabgesetzter Raucher-Quote leichtere Stadien (I/II) stärker repräsentiert sind, während sich höhere und kostenintensivere Stadien (III/IV) proportional verkleinern. Die Intervention zur Erreichung der Tabakabstinenz wird für die überschlägigen Modell-Berechnungen kalkuliert mit den typischen Kosten einer leitlinienkonformen Behandlung durch Nutzung eines verhaltenstherapeutischen Gruppen-Entwöhnungs-Programmes und der parallel eingesetzten medikamentösen Unterstützung [2, 3]. Im Ergebnis zeigt sich die mögliche Absenkung der Fallkosten um 10,5%, wobei reduzierte Kosten bei Komorbiditäten nicht berücksichtigt sind.

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