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Specht, S., Braun, B., Künzel, J., Thaller, R., Alho, A.

Jahresstatistik 2016 der professionellen Suchtkrankenhilfe

2018

In Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (Hrsg.), Jahrbucht Sucht 18 (S. 143-168). Lengerich: Pabst Science Publishers

Das DHS Jahrbuch Sucht fasst jährlich die wichtigsten aktuellen Ergebnisse der Deutschen Suchthilfestatistik (DSHS) zusammen. Die aktuell vorliegende Statistik basiert auf den Daten des Jahres 2016, die mit dem Deutschen Kerndatensatz zur Kokumentation im Bereich der Suchtkrankenhilfe (KDS), der in seiner aktuellen Fassung seit 2007 Verwendung findet, erhoben wurden. Im Jahr 2016 wurden in 863 ambulanten und 211 stationären Einrichtungen, die sich an der DSHS beteiligt haben, 342.009 ambulante Betreuungen und 47.776 stationäre Behandlungen durchgeführt. Mit diesem Betreuungsvolumen zählt die Deutsche Suchthilfestatistik zu den größten Versorgungssystemen im Suchtbereich in Europa. Ziel dieses Beitrags ist eine breite Ergebnisdarstellung zu aktuellen Daten der DSHS, die aus Platzgründen jedoch keine vertiefenden Analysen oder Langzeitentwicklungen enthält. Im Einzelnen wird ein Überblick über diagnostische Angaben zum primären Betreuungs-/Behandlungsanlass der Klienten/Patienten gegeben sowie Informationen zu weiteren substanzbezogenen Störungen aufgeführt. Diese auf Basis der ICD-10 diagnostizierten substanzbezogenen Komorbiditäten erlauben eine Identifikation häufiger Gebrauchsmuster von Personen, die in Deutschland suchtspezifische Hilfe in Anspruch nehmen. Neben diesen diagnostischen Daten werden soziodemographische Variablen wie Alter, Beziehungsstatus und Erwerbssituation sowie überblicksartig auch Angaben zu Behandlungsdauer und -erfolg berichtet. Der vollständige Bericht der DSHS 2016 ist unter www.suchthilfestatistik.de verfügbar.

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