ESA 2021

Epidemiologischer Suchtsurvey 2021

Laufzeit:
Projektleiter:
Förderung:

01.03.2020 - 31.12.2022

Dr. Nicki-Nils Seitz

Bundesministerium für Gesundheit (BMG)

Der Epidemiologische Suchtsurvey (ESA) ist eine seit 1980 regelmäßig durchgeführte bevölkerungsrepräsentative Studie zur Erfassung des Konsums psychoaktiver Substanzen und substanzbezogener Belastung in der Wohnbevölkerung in Deutschland.

Der Epidemiologische Suchtsurvey ESA 2021 wird durch das Bundesministerium für Gesundheit BMG gefördert, Fördernummer ZMVI1-2520DSM203.

Zielpersonen des ESA sind deutschsprachige, in Privathaushalten lebende Personen. Die Ziehung der Stichprobe von 8.000 Personen erfolgt in einem Zufallsverfahren. Die Datenerhebung erfolgt in einem Methodenmix aus schriftlicher, telefonischer und Internet-Befragung. Die Arbeiten zum ESA 2021 umfassen gegenwärtig, Stand Mai 2020:

  1. Information der Bundesländer über die Möglichkeit, zusätzliche Personen in interessierten Bundesländern zu befragen (Stichprobenaufstockung) um Bundeslandspezifische Aussagen treffen zu können.
  2. Europaweite Ausschreibung der Feldarbeiten, Abgabetermin für Angebote ist der 15.6.2020. Die Befragung soll zwischen März und August 2021 durchgeführt werden.
  3. Weiterentwicklung des Erhebungsinstruments (Soziodemographische Eckdaten, Substanzkonsum, Störungen im Zusammenhang mit dem Substanzkonsum und psychischen Störungen, Einschätzung zu Medikamenten im Allgemeinen und Einschätzungen zu bestimmten von Personen eingenommenen Medikamenten, verschrieben oder nicht verschrieben).

Ethische/rechtliche Gesichtspunkte: Mit der Teilnahme an der Studie sind keine Risiken für die Personen verbunden. Eine absichtliche Täuschung oder falsche Darstellung der Untersuchungsziele findet nicht statt. Die zeitliche Dauer der Befragung wird in keinem Teil der Studie einen Rahmen von einer Stunde überschreiten. Folgende personenbezogene Daten werden erhoben: Geschlecht, Alter, Größe, Gewicht, Familienstand, Schulbildung, Ausbildung, Netto-Einkommen und Berufsstatus. Das zu beauftragende Feldinstitut verpflichtet sich, die bestehenden Datenschutzrichtlinien des Bundes in vollem Umfang einzuhalten.

Alle Personen werden im Vorfeld der Studie schriftlich über den Inhalt der Studie und über die anonyme Handhabung der Daten informiert. Die Teilnahme an der Studie ist freiwillig. Auf die Freiwilligkeit der Teilnahme wird im Anschreiben explizit hingewiesen.

Die Ergebnisse der Befragung werden ausschließlich in anonymisierter Form, d. h. ohne Namen und Anschrift dargestellt. Das bedeutet, dass niemand aus den Ergebnissen erkennen kann, von welcher Person diese Angaben gemacht worden sind. Die Fragebogen werden nicht einzeln ausgewertet, vielmehr erfolgt die Auswertung immer über alle befragten Personen.

Für die Durchführung wissenschaftlicher Studien gibt es Standards, deren Einhaltung von unabhängigen Gremien begutachtet wird. Um höchstmögliche Qualität zu gewährleisten, wurde im Jahr 2009 für die Durchführung des Epidemiologischen Suchtsurveys eine Stellungnahme (Ethikgutachten) der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) eingeholt.

 Zur wissenschaftlichen Qualitätssicherung wurde ein Beirat einberufen (Prof. Dr. Jürgen Rehm (Institute for Mental Health Policy Research, CAMH, Canada), Prof. Dr. Alfred Uhl (Sigmund Freud Privatuniversität (SFU), Dr. Cornelia Lang (Robert Koch-Institut)).

ESA-Webseite https://www.esa-survey.de/

Hinweise auf Publikationen der Ergebnisse des Epidemiologischen Suchtsurvey ESA 2018: https://www.ift.de/forschung/projekte/projekte-detailansicht/pm/
epidemiologischer-suchtsurvey-2018.html

 

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