ESA 2018

Epidemiologischer Suchtsurvey 2018

Laufzeit:
Projektleiter:
Förderung:

01.02.2017 - 31.12.2019

Dr. Nicki-Nils Seitz

Bundesministerium für Gesundheit (BMG)

Aktuelle Publikationen im Deutschen Ärzteblatt (2019):

"Gebrauch von Alkohol, Tabak, illegalen Drogen und Medikamenten. Schätzungen zu Konsum und substanzbezogenen Störungen in Deutschland"
Open Access:
https://www.aerzteblatt.de/medizin/wissenschaft?aid=209388

"Trends des Substanzkonsums und substanzbezogener Störungen. Auswertung des Epidemiologischen Suchtsurveys von 1995 bis 2018"
Open Access:
https://www.aerzteblatt.de/archiv/209390/Trends-des-Substanzkonsums-und-substanzbezogener-Stoerungen

Weitere aktuelle Auswertungen: www.esa-survey.de

Der Epidemiologische Suchtsurvey (ESA) ist eine seit 1980 regelmäßig durchgeführte bevölkerungsrepräsentative Studie zur Erfassung des Konsums psychoaktiver Substanzen und substanzbezogener Probleme in der deutschen Allgemeinbevölkerung. Neben der Einschätzung des aktuellen Substanzkonsums können durch die Berücksichtigung zeitlicher Trends gesundheitspolitisch problematische Entwicklungen erkannt werden. Zielpersonen des ESA 2018 sind deutschsprachige, in Privathaushalten lebende Personen, die zwischen 1954 und 2000 geboren wurden. Die Ziehung der Personenstichprobe erfolgt auf Basis der Einwohnermelderegister in einem zweistufigen Zufallsverfahren. Die angestrebte Nettostichprobe umfasst 8.000 Fälle. Die Datenerhebung erfolgt in einem Methodenmix aus schriftlicher, telefonischer und Internet-Befragung. Zusätzlich zu in früheren Erhebungen eingesetzten Instrumenten sind Module zu den Schwerpunktthemen Kinder aus suchtbelasteten Familien, Abstinenzgründe im Bereich Alkohol und die Wahrnehmung bzw. das Wissen der Gesundheitsgefährdung durch Alkohol vorgesehen. Die Arbeiten zum ESA 2018 umfassen die Bereiche Vorbereitung, Datenerhebung, Datenauswertung und Publikation sowie Verbreitung der Ergebnisse. Als wesentliches Element ist die Veröffentlichung wissenschaftlicher Artikel zu den Grundauswertungen (Studiendesign/Methodik sowie Prävalenzen und Trends des Substanzkonsums und substanzbezogener Störungen) sowie zu inhaltlichen Schwerpunkten geplant. Einen weiteren Schwerpunkt der Öffentlichkeitsarbeit stellt die Pflege und Aktualisierung der Projekt-Webseite dar.

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