EMCDDA Knotenpunkt / Reitox

Deutsche Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (DBDD, REITOX)

Laufzeit:
Projektleiter:
Förderung:

01.01.2021 - 31.12.2021

Esther Neumeier, Dipl-Psych.

Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EMCDDA) und Bundesministerium für Gesundheit (BMG)

Aktuell: Der Europäische Drobenbericht 2021 ist kostenfrei online erhältlich: emcdda.europa.eu/system/files/publications/13838/2021.2256_DE0906.pdf. Der Bericht, Pressematerial, Details zum Thema Benzodiazepine steht auf der Webseite der EMCDDA zur Verfügung: emcdda.europa.eu/edr2021

Die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EMCDDA) wurde als eine Agentur der EU für die Sammlung, Aufbereitung, Analyse und Veröffentlichung von Informationen zum Thema Drogen eingerichtet. Sie arbeitet auch an der Weiterentwicklung der Methodik, damit Informationen verlässlicher, vollständiger und besser vergleichbar erfasst werden können. Die EMCDDA hat ihren Sitz in Lissabon und beschäftigt etwa 100 wissenschaftliche und Verwaltungsmitarbeiter. Die Prioritäten und Arbeitsprogramme der EMCDDA werden durch einen Verwaltungsrat festgelegt, der sich aus Vertretern der europäischen Länder zusammensetzt. Ein aus 15 Mitgliedern bestehender wissenschaftlicher Beirat wirkt beratend mit. Die EMCDDA hat Partner in jedem Land, die gemeinsam das REITOX Netzwerk bilden.

In Deutschland ist die Deutsche Beobachtungsstelle für Drogen- und Drogensucht (DBDD) in diesem Sinne tätig. Sie handelt im Auftrag des Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und wird gemeinsam von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) und dem IFT getragen. Das IFT hat die Geschäftsführung inne. Die DBDD erstellt jährliche Berichte über die nationale Drogensituation an die EBDD* sowie eine Reihe von Tabellen und Fragebogen mit aktuellen Angaben zu der Thematik, arbeitet an der Methodenentwicklung mit und pflegt das nationale Netzwerk. *(zu finden unter dbdd.de)

Die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht EMCDDA hat den jährlich erscheinenden Europäischen Drogenbericht mit aktuellen Daten zu illegalen Drogen in Europa sowie Norwegen und der Türkei veröffentlicht. Wie wirkt sich die COVID-19-Pandemie auf Drogenkonsum, -angebot und Versorgung aus? Wie hoch sind die Gesundheitskosten des Drogenkonsums in Europa heute? Was sagen uns die neuesten Daten über Trends in der Drogenproduktion und im Drogenhandel? Welche Neuigkeiten gibt es in den Bereichen Prävention, Behandlung und Drogenpolitik?

Gemeinsam mit dem Bericht wurde auch das Statistische Bulletin 2021 mit allen europäischen Daten, die der Analyse zugrunde liegen, veröffentlicht: emcdda.europa.eu/data/stats2021_en

 

Kontakt

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Leopoldstraße 175
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Fax +49 89 360804-19
Email: ift@ift.de