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1993 wurde durch einen Beschluss der Europäischen Union die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht gegründet und 1995 in Lissabon eröffnet. Ziel der EBDD ist es, der Europäischen Union und Ihren Mitgliedsstaaten objektive, reliable und vergleichbare Informationen über die Situation der Drogenproblematik in den Mitgliedsländern zu liefern. Nationale Knotenpunkte (Focal Points) wirken dabei als Schnittstelle zu den Mitgliedsstaaten der EU. Sie sammeln die nötigen Informationen und tragen im Gegenzug die Ergebnisse der EBDD ins Land zurück. In Deutschland übernimmt diese Aufgabe die Deutsche Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (DBDD), die gemeinsam von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) und dem IFT Institut für Therapieforschung getragen wird. Die Geschäftsführung und Koordination der Arbeiten der DBDD liegt beim IFT. Die Arbeit der DBDD wird gemeinsam durch das Bundesministerium für Gesundheit und die EBDD finanziell gefördert. Sichtbarstes Produkt der Arbeit der DBDD ist die jährliche Erstellung eines umfassenden Berichts zur Drogensituation, die neben einem Jahresbericht auch zahlreiche begleitende Datenübersichten beinhaltet. Ein weiterer relevanter Teil der Arbeiten der DBDD besteht in der fortlaufenden Arbeit an der Implementierung der epidemiologischen Schlüsselindikatoren der EBDD (z.B. durch die regelmäßige Einberufung von Expertengruppen, die konkrete Vorschläge erarbeiten, wie Informationsdefizite minimiert oder eine erhöhte Vergleichbarkeit von Daten erreicht werden können). Darüber hinaus ist die DBDD deutscher Berichterstatter für das von EUROPOL und der EBDD gemeinsam getragene Frühwarnsystem Drogen („Early Warning System“), zu dem die DBDD ebenfalls ein nationales Expertengremium geschaffen hat und dieses unterhält.

Workbooks

REITOX Jahresbericht


Drogenpolitik, Rechtliche Rahmen-
bedingungen, Drogen, Prävention, Behandlung, Gesundheitliche Begleit-
erscheinungen und Schadens-
minderung, Drogenmärkte und Kriminalität, Gefängnis


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Manuale

A European guide


Developing health and social responses to drug problems, particular types or patterns of drug use, responding to the needs of particular groups, particular settings, implementation


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ALLE AKTUELLEN PROJEKTE

EMCDDA Knotenpunkt/Reitox

Deutsche Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (DBDD, REITOX)

Zur Situation schwerstabhängiger Drogenkonsumenten und -konsumentinnen

Regionalverband Saarbrücken. Begleitung der Schaffung passgenauer Hilfsangebote für schwerstabhängige Drogenkonsumentinnen und -konsumenten

Kontakt

Dr. Tim Pfeiffer-Gerschel


Leopoldstraße 175
80804 München
Tel. +49 89 360804-40
Fax +49 89 360804-19


E-Mail
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IFT Institut für Therapieforschung
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