Wissenschaftliche/ Mitarbeiter/in in Teilzeit (m/w/div.) | im Projekt „Evaluation Förderung Psychosozialer AIDS-Beratungsstellen in der AIDS-Prävention in Bayern“ gesucht

18.12.2020

Wir besetzen ab dem 01.03.2021 die Stelle eines/r

Wissenschaftlichen Mitarbeiters/in in Teilzeit (m/w/div.)

Die Stelle ist bis zum 30.04.2022 befristet. Der Stellenumfang beträgt 65% einer Vollzeitstelle und die Bezahlung erfolgt analog TVöD 13 zzgl. einer Altersvorsorge gemäß VBLU.

Die Anstellung erfolgt im Rahmen des Projekts „Evaluation Förderung Psychosozialer AIDS-Beratungsstellen in der AIDS-Prävention in Bayern“, das vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) gefördert wird. Das Hauptziel dieser Studie ist Aufschluss über die Effektivität der bisherigen Arbeit der psychosozialen Beratungsstellen (PBS) zu gewinnen und die zentralen Herausforderungen für eine zukunftsorientierte Beratungs-, Betreuungs- und Präventionsarbeit im Indikationsgebiet HIV/AIDS herauszuarbeiten. Hierbei untersucht die Arbeitsgruppe Therapie- und Versorgungsforschung, innerhalb derer die ausgeschriebene Stelle angesiedelt ist, schwerpunktmäßig Strukturen und Prozesse innerhalb des deutschen Suchthilfesystems. In diesem Zusammenhang werden der Status Quo und zentrale Ent-wicklungstrends im Bereich der Suchthilfe standardisiert erfasst, ausgewertet und für die (inter-) nationale Berichtslegung öffentlich zugänglich gemacht.

Ihre Aufgaben

  • Durchführung semi-strukturierter Interviews mit den PBS-Leiter*innen Auswertung der generierten Daten nach Methoden der qualitativen Inhaltsanalyse
  • Koordination einer quantitativen web-basierten Befragung innerhalb der PBS-Klientel samt statistischer Auswertung
  • Bestandsaufnahme komplementär existierender Einzelprojekte im Indikationsgebiet HIV/AIDS und vergleichende Gegenüberstellung mit dem Portfolio der PBS
  • Dokumentenanalyse und Literaturrecherche zur Charakterisierung des bayerischen PBS-Konzepts vor dem Hintergrund alternativer Lösungsansätze in anderen Bundesländern
  • Erstellung eines strukturierten Ergebnisberichts in enger Abstimmung mit dem Auftrag-geber

Wir erwarten

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium (Masterniveau) in Psychologie, Epidemiologie, Ge-sundheitswissenschaften oder einem verwandten Themenfeld
  • Praktische Erfahrung mir der Entwicklung von Interview-Leitfäden und der Durchführung semi-strukturierter Interviews
  • Expertise in der Konzeption, Durchführung und Auswertung fragebogenbasierter Studien
  • Routinierte Anwendung vorzugsweise qualitativer Forschungsmethoden
  • Vertiefte Methodenkenntnisse in Bezug auf einschlägige Software (MaxQDA, STATA) wünschenswert
  • Grundkenntnisse der Strukturen, Organisation und Finanzierung in der HIV/AIDS-Hilfe und Beratung wünschenswert

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit zur

  • Teilnahme an der institutsinternen Schreibwerkstatt sowie dem Doktorandenkolloquium
  • Teilnahme an (inter)nationalen Konferenzen, sobald diese wieder stattfinden
  • berufsorientierten Fort- und Weiterbildung (z.B. Summer Schools, sobald diese wieder stattfinden)
  • Mitwirkung an (inter-)nationalen Publikationen

Darüber hinaus verfügt das IFT über ein modernes Ambiente und eine gute Verkehrsanbindung. Sie werden in ein harmonisches Team mit flachen Hierarchien eingebunden und haben die Möglichkeit, eigene Ideen umzusetzen.

Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Motivationsschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse), welche Sie bitte mit dem Stichwort „WiMi PBS HIV“ bis Freitag, 15.01.2021 per E-Mail an bewerbung@ift.de senden. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte direkt an PD Dr. Larissa Schwarzkopf (089-360 804 60, schwarzkopf@ift.de).
Wir weisen darauf hin, dass Bewerbungs- und Vorstellungskosten nicht übernommen werden können.

 

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Kontakt

IFT Institut für Therapieforschung
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