Die Epidemiologische Forschung am IFT beschäftigt sich mit Substanzkonsum und substanzbezogenen Störungen. Dies beinhaltet Studien zur Verbreitung, Entstehung und den Ursachen von Substanzkonsum und Missbrauch und Abhängigkeit sowie gesundheitsbezogene Probleme in der allgemein Bevölkerung und in spezifischen Gruppen (z.B. Patienten in Behandlung). Untersuchungen dazu werden in vier Arbeitsgruppen durchgeführt:
- Soziale Epidemiologie (Dr. Kraus): mit dem Schwerpunkt auf Prävalenz, Inzidenz und Risikofaktoren des Substanzkonsums und substanzbezogener Störungen.
- Klinische Epidemiologie (Dr. Pfeiffer-Gerschel): mit dem Schwerpunkt auf Klienten in stationärer oder ambulanter Behandlung.
- Diagnostik und Therapieevaluation (Dr. Küfner): mit dem Schwerpunkt auf die Entwicklung diagnostischer Instrumente und die Evaluation von therapeutischen und präventiven Interventionen.
- Deutsche Referenzstelle für die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (Dr. Pfeiffer-Gerschel): Auswertung und Berichterstattung von epidemiologischen Indikatoren des Gebrauchs illegaler Drogen (z.B. problematischer Dogenkonsum, Behandlungsnachfrage).

