Die Präventionsforschung am IFT sieht sich zwei Zielen verpflichtet: Der Entwicklung von evidenzbasierten Präventionsmaßnahmen und der Förderung einer evidenzbasierten Präventionspraxis.
Die Entwicklung und empirische Überprüfung von Präventionsmaßnahmen erfolgt auf der Grundlage einer eigenen Konzeptualisierung von Curricula oder Manualen. Untersuchungen erfolgen in Hinblick auf Umsetzungsprobleme, Akzeptanz, Wirksamkeit, Verbreitung und Optimierung (z. B. Projekt ALF; mehr). Zum anderen werden bereits existierende Maßnahmen in der Praxis wissenschaftlich begleitet und Empfehlungen aus Forschungssicht gegeben (z.B. Prävention mit Kindern suchtkranker Eltern).
Die Förderung einer evidenzbasierten Präventionspraxis, die den Transfer von Forschungsergebnissen in den Alltag der Suchtprävention zum Ziel hat (mehr), wird durch das Erstellen von Expertisen und die Entwicklung von Leitlinien, durch die Entwicklung manualisierter Materialien und durch feine umfangreiche Vortragstätigkeit angestrebt (z.B. Projekt Suchtprävention).
Die Untersuchungen zur universellen und selektiven Prävention erfolgen derzeit in zwei Arbeitsgruppen