Ziele

Ein wesentliches Ziel der Deutschen Suchthilfestatistik ist die Darstellung und die Analyse der Qualität des Versorgunsgssystems, die frühzeitige Erkennung neuer Problembereiche sowie die Ausarbeitung von Verbesserungsvorschlägen, um die Versorgung der Klientel mit (primär) substanzbezogenen Störungen zu optimieren.

Weiterhin dient sie als Monitoringsystem auf Bundesland-, Verbands- und Klientenebene. Im Laufe der vergangenen Jahre hat sich die Deutsche Suchthilfestatistik zu einem anerkannten Monitoringinstrument im Bereich der deutschen Suchtkrankenhilfe entwickelt.Des weiterein ermöglicht die Suchthilfestatistik Trendanalysen von Daten für die Versorgungsforschung.

Die Ergebnisse der Trendanalysen dienen in Hinblick auf Veränderungen bei den genannten Charakteristika als Grundlage für zahlreiche deutsche, europäische und internationale Berichterstattungen (z.B. Ministerien und Verbände, EU-Behörden, WHO und UN). Die Daten der Deutschen Suchthilfestatistik fließen z.B. in den jährlichen Reitox-Bericht der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (DBDD) ein und bilden die Grundlage für die Vergleichbarkeit der konsum- und behandlungsbezogenen Daten auf EU-Ebene (Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht, EBDD). Dies ist möglich, weil der Europäische Standarddatensatz (Treatment Demand Indicator, TDI; European Monitoring Centre for Drugs and Drug Addiction EMCDDA, 2000) im Deutschen Kerndatensatz (KDS) berücksichtigt wird.

Auch in die jährliche Berichterstattung Deutschlands an das UNODC (United Nations Office on Drugs and Crime) über den ARQ (Annual Report Questionnaire) fließen zu einem wesentlichen Anteil Daten aus der Deutschen Suchthilfestatistik ein.

 

 

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