Deutschland hat sich 2011 zum dritten Mal an der internationalen Europäischen Schülerstudie zu Alkohol und anderen Drogen (ESPAD) beteiligt. Einbezogen waren Schülerinnen und Schüler in neunten und zehnten Klassen in Bayern, Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen. An den vorhergehenden Erhebungen hatten sich auch die Bundesländer Hessen und Saarland beteiligt.
Die Europäische Schülerstudie (siehe: www.espad.org) wird vom „Swedish Council for Information on Alcohol and other Drugs (CAN)“ koordiniert und von der „Co-operating Group to Combat Drug Abuse and Illicit Trafficking in Drugs“ (Pompidou Group) des Europäischen Rates unterstützt.
Der Vorteil der internationalen Studie besteht darin, dass die Vergleichbarkeit der Ergebnisse aus den verschiedenen Ländern über eine Kontrolle der Erhebungsverfahren, des Instruments und der befragten Altersgruppe der 15- und 16jährigen Schülerinnen und Schüler gewährleistet ist.
Für den internationalen Vergleich werden die Daten der 1995 geborenen Schülerinnen und Schüler aller beteiligten Länder herangezogen. Ausgenommen sind Schülerinnen und Schüler von Sonderschulen und Berufsschulen. Diese Einschränkung gilt für fast alle der an ESPAD beteiligten Länder.
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