Schwer erreichbare Drogenabhängige
  
Projekttitel:Motivierung von therapieresistenten Drogenabhängigen für eine Behandlung
Laufzeit:01.12.04-31.12.06
Projektleiter:Dr. Heinrich Küfner
Promotion:Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz
Beschreibung:Im Mittelpunkt der Studie stehen folgende Fragestellungen: 1. Kann mit dem entwickelten Therapieprogramm die Teilgruppe der „schwer erreichbaren Drogenabhängigen“ besser als bisher kontaktiert, behandelt und in das bestehende Hilfesystem integriert werden? 2. Welche Bedeutung hat neben und zusätzlich zu anderen Therapiemaßnahmen das Kontingenzmanagement, das in Deutschland bislang kaum systematisch eingesetzt und überprüft wurde? 3. Wie lässt sich das Therapieprogramm an einer Suchtberatungsstelle oder in niedrigschwelligen Einrichtungen implementieren? Primäres Erfolgskriterium ist die Anbindung an das bestehende Hilfesystem, gemessen als Teilnahme an einer Therapie von mindestens vier Wochen in den ersten drei Monaten nach Ende der Intervention. Sekundäre Erfolgskriterien sind die Veränderungen psychosozialer Parameter in Richtung einer Stabilisierung des psychischen, sozialen und gesundheitlichen Zustandes der Patienten. In einem experimentellen Design werden zwei Untersuchungsgruppen mit dem gleichen Motivationsprogramm, aber mit und ohne Kontingenzmanagement behandelt. Diese Untersuchungsgruppen werden in fünf verschiedenen Regionen Bayerns rekrutiert. In jeder Einrichtung werden mindestens zwei Therapeuten jeweils Patienten mit und ohne Kontingenzmanagement behandeln. Zusätzlich wird eine Kontrollgruppe untersucht, die eine Minimalintervention erhält. Sechs Monate danach wird eine Katamnese durchgeführt.
 

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