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Braun, B., Künzel, J., Brand, H.

Jahresstatistik 2014 der professionellen Suchtkrankenhilfe

2016

In Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (Hrsg.), Jahrbuch Sucht (S. 173-199). Lengerich: Pabst.

Das DHS Jahrbuch Sucht fasst jährlich die wichtigsten aktuellen Ergebnisse der Deutschen Suchthilfestatistik (DSHS) zusammen. Die aktuell vorliegende Statistik basiert auf den Daten des Jahres 2014, die mit dem Deutschen Kerndatensatz zur Dokumentation im Bereich der Suchtkrankenhilfe (KDS), der in seiner aktuellen Fassung seit 2007 Verwendung findet, erhoben wurden. Im Jahr 2014 wurden in 837 ambulanten und 206 stationären Einrichtungen, die sich an der DSHS beteiligt haben, 341.963 ambulante Betreuungen und 49.297 stationäre Behandlungen durchgeführt. Mit diesem Betreuungsvolumen zählt die Deutsche Suchtkrankenhilfe zu den größten Versorgungssystemen im Suchtbereich in Europa. Ziel dieses Beitrags ist eine breite Ergebnisdarstellung zu aktuellen Daten der DSHS, die aus Platzgründen jedoch keine vertiefenden Analysen oder Langzeitentwicklungen enthält. Im Einzelnen wird ein Überblick über diagnostische Angaben zum primären Betreuungs-/Behandlungsanlass der Klienten/Patienten gegeben sowie Informationen zu weiteren substanzbezogenen Störungen aufgeführt. Diese auf Basis der ICD-10 diagnostizierten substanzbezogenen Komorbiditäten erlauben eine Identifikation häufiger Gebrauchsmuster von Personen, die in Deutschland suchtspezifische Hilfe in Anspruch nehmen. Neben diesen diagnostischen Daten werden soziodemografische Variablen wie Alter, Beziehungsstatus und Erwerbssituation sowie überblicksartig auch Angaben zu Behandlungsdauer und -erfolg berichtet. Der vollständige Bericht der DSHS 2014 ist unter www.suchthilfestatistik.de verfügbar.

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